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Alkohol im Straßenverkehr

Alkohol und Drogen gehören zu den Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Entsprechend hat der Gesetzgeber Grenzwerte für den Alkoholkonsum hinter dem Steuer festgelegt. Je nach Promille-Wert wird zwischen Straftat und Ordnungswidrigkeit unterschieden.

Seit dem 1.4.2001 gilt in Deutschland die 0,5 Promille-Grenze. Wer mit wer mit mindestens 0,5 Promille Alkohol im Blut oder mit 0,25 mg Alkohol pro Liter Atemluft am Steuer erwischt wird, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen. Das Bußgeld reicht hier bis zu 1.500 Euro, das Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten. Zusätzlich werden in Flensburg vier Punkte für den Sünder notiert. Wer gar Anzeichen von Fahrunsicherheit erkennen lässt oder einen Unfall verursacht, muss mit 7 Punkten, Bußgeld- oder Freiheitsstrafe und einem Führerscheinentzug rechnen.
Alkohol im Straßenverkehr

Alkohol am Steuer gilt als Unfallursache Nummer eins.
Alkohol am Steuer gilt als Unfallursache Nummer eins.
0,0 Promille-Grenze für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren

Aber schon bei Werten über 0,3 Promille kann bei auffälligem Fahrverhalten oder einem Unfall von einer relativen Fahruntüchtigkeit ausgegangen werden. Hier drohen dann ebenfalls der Führerscheinentzug, eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe und 7 Punkte in Flensburg.

Wer mit über 1,1 Promille erwischt wird, gilt als absolut Fahruntüchtig, auch wenn sich keine Auffälligkeiten aus seinem Fahrverhalten ergeben. Hier drohen dann der Führerscheinentzug, eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe und 7 Punkte in Flensburg.

Für Fahranfänger in der Probezeit und für Fahrer unter 21 Jahren gilt gar eine 0,0 Promille-Grenze.
Promille-Wert nur schwer abschätzbar

Wie hoch der Promille-Wert nach einem Glas Wein oder Bier zum Essen tatsächlich ist, lässt sich nur schwer abschätzen. Die Berechnungsmethoden sind zwar standardisiert, gravierende Abweichungen vom theoretischen Wert liefern aber die faktoren Körperbau, Wassergehalt des Gewebes, Aufnahme des Alkohols im Magen-Darm-Trakt und die Alkohol-Abbaugeschwindigkeit in der Leber. Die sicherste Entscheidung ist, lieber gar nichts zu trinken, bevor man sich ins Auto setzt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/fuehrerschein/alkohol-am-steuer-drogen-und-promille-grenzen-1462263.html

 

Null-Promille-Grenze für Fahranfänger?

Autowrack vor Alkoholschild

Foto: picture-alliance / dpa

Die Bundesregierung plant ab dem nächsten Jahr ein striktes Alkoholverbot für Fahranfänger. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums bestätigte am Dienstag in Berlin, daß derzeit an einem entsprechenden Gesetzentwurf gearbeitet werde.

Gerade jüngere Fahranfänger seien eine besondere Risikogruppe im Straßenverkehr und müßten deshalb auch eine Null-Promille-Grenze hinnehmen. Ziel sei es, den Gesetzentwurf noch in diesem Jahr im Bundeskabinett dem Bundesrat zur Entscheidung vorzulegen, sodaß das Gesetz voraussichtlich in den ersten Monaten kommenden Jahres in Kraft treten könne. Bereits im vergangenen Jahr hatte der ehemalige Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) eine Initiative für ein Alkoholverbot für Fahranfänger angeschoben, die von den Ländern unterstützt wurde.

Alkoholverbot für alle Verkehrsteilnehmer?

Der Anteil von Fahranfängern unter den Verkehrstoten und Schwerverletzten ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts besonders hoch. Im vergangenen Jahr war demnach jeder fünfte der Verunglückten und Getöteten zwischen 18 und 25 Jahren alt. Das Alkoholverbot soll während der Probezeit der Fahranfänger gelten, und zwar unabhängig vom Alter. Die Probezeit für Fahranfänger dauert in der Regel zwei Jahre. Sie kann sich bei Verkehrsverstößen in dieser Zeit verdoppeln, in einigen Bundesländern aber auch durch die Teilnahme an zusätzlichen Schulungen verkürzt werden.

Das Vorhaben stieß auf gemischte Reaktionen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert eine Ausweitung des Alkoholverbots auf alle Autofahrer. Alkohol im Straßenverkehr bedeute ein erhöhtes Unfallrisiko, und zwar unabhängig vom Alter. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Hermann-Josef Vogt sagte: „Wer konsequent alles unternehmen will, um Unfälle mit Toten und Verletzten zu vermeiden, muß daher null Promille für alle Fahrer verbindlich vorschreiben.“ Zwar sei Alkohol bei Jugendlichen bei schweren Unfällen häufiger im Spiel als im Altersdurchschnitt, doch auch in anderen Altersgruppen berge Alkoholkonsum eine wesentliche Unfallgefahr. Statistisch sei Alkohol in 4,5 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden die Ursache. Der Auto Club Europa begrüßte die Regierungspläne im Grundsatz. Allerdings sei es nicht plausibel, daß nach der zweijährigen Probezeit wieder die allgemeine 0,5-Promille-Grenze gelten solle.

Auch der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Brandenburg, Wilfried Schrey, sieht in dem geplanten Gesetz nur einen ersten Schritt „zur langfristigen Einführung einer Null-Promille-Grenze für alle Verkehrsteilnehmer“. „Denn die Folgen von Unfällen unter Alkoholeinfluß sind unabhängig vom Lebensalter immer gleich verheerend“, sagte er. Er sei sich sicher, daß mit dem Verbot die „erschreckend hohen“ Zahlen von alkoholbedingten Unfällen gerade bei Fahranfänger deutlich sinken würden.. Die Fraktion der Linkspartei.PDS forderte: „0,0 Promille für alle“. Ein generelles Verbot von Alkohol am Steuer würde die Verkehrssicherheit auf Deutschlands Straßen verbessern und dazu beitragen, daß weniger Menschen im Straßenverkehr zu Schaden kämen.

Aufklärungsarbeit wichtiger

Die Grünen lehnen hingegen Sonderrechte für jugendliche Fahranfänger ab. Der jugendpolitische Sprechers der Grünen-Bundestagsfraktion, Kai Gehring, sagte, eine gesonderte Null-Promille-Grenze für Fahranfänger greife zu kurz. Nötig seien statt dessen wirksamere Kontrollen und mehr Prävention. Bei jungen Fahranfängern seien andere Unfallursachen viel bedeutsamer, vor allem zu hohe Geschwindigkeit.

Auch Hessen Verkehrsminister Alois Rhiel (CDU) hatte sich gegen ein absolutes Alkoholverbot am Steuer ausgesprochen. „Ich lehne ein absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr ab“, sagte er der „Allgemeinen Zeitung“ in Mainz. „Die übergroße Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer geht verantwortungsbewußt mit alkoholischen Getränken um. Ihnen ein Glas Bier oder Wein zu verbieten, erhöht nicht die Verkehrssicherheit. Null Promille heißt eben nicht Null Unfälle.“ Rhiel setzt statt dessen auf präventive Maßnahmen wie Kampagnen zur Warnung vor dem Alkoholmißbrauch. Es gehe dabei nicht nur um junge Fahranfänger, sondern um Verkehrsteilnehmer in allen Altersgruppen, sagte er.

Auch der Automobilclub von Deutschland hält Aufklärungsarbeit für wichtiger als absolute Verbote. Ein Alkoholverbot für Fahranfänger berge auch Risiken, denn dies erwecke den Eindruck, daß erfahrene Fahrer auch mit Alkohol sicher fahren könnten. Dies aber sei falsch. Der Autoklub hält die derzeitige Lösung für ausreichend, nach der eine Verurteilung bereits bei Auffälligkeiten und Blutalkohol ab 0,3 Promille möglich ist.

Quelle: http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/null-promille-grenze-fuer-fahranfaenger-1355039.html

 

Alkohol erhöht das Unfallrisiko deutlich

Alkohol am Steuer erhöht das Unfallrisiko im Strassenverkehr erheblich. Alkohol­konsum verursacht 16 % aller tödlichen Verkehrsunfälle. In den Nächten ist er sogar Ursache von Unfällen mit mehr als jedem dritten Schwerverletzten oder Getöteten im Strassenverkehr.

Mit der Präventionskampagne erinnern die bfu und ihre Partner Autofahrerinnen und Autofahrer an die Gefahr von Alkohol am Steuer. Die Plakate appellieren an die soziale Verantwortung des Umfeldes und die Einsicht der Lenkerinnen und Lenker. Ein Kinospot, Inserate, Internetbanner und unterstützende Kommunikations­massnahmen sind Teil der Kampagne.

Quelle: http://www.rp-online.de/auto/news/unfallrisiko-ist-erhoeht-1.2420623

 

Alkohol im Straßenverkehr

Alkohol und Drogen gehören zu den Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Entsprechend hat der Gesetzgeber Grenzwerte für den Alkoholkonsum hinter dem Steuer festgelegt. Je nach Promille-Wert wird zwischen Straftat und Ordnungswidrigkeit unterschieden.

Seit dem 1.4.2001 gilt in Deutschland die 0,5 Promille-Grenze. Wer mit wer mit mindestens 0,5 Promille Alkohol im Blut oder mit 0,25 mg Alkohol pro Liter Atemluft am Steuer erwischt wird, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen. Das Bußgeld reicht hier bis zu 1.500 Euro, das Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten. Zusätzlich werden in Flensburg vier Punkte für den Sünder notiert. Wer gar Anzeichen von Fahrunsicherheit erkennen lässt oder einen Unfall verursacht, muss mit 7 Punkten, Bußgeld- oder Freiheitsstrafe und einem Führerscheinentzug rechnen.
Alkohol im Straßenverkehr

Alkohol am Steuer gilt als Unfallursache Nummer eins.
Alkohol am Steuer gilt als Unfallursache Nummer eins.
0,0 Promille-Grenze für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren

Aber schon bei Werten über 0,3 Promille kann bei auffälligem Fahrverhalten oder einem Unfall von einer relativen Fahruntüchtigkeit ausgegangen werden. Hier drohen dann ebenfalls der Führerscheinentzug, eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe und 7 Punkte in Flensburg.

Wer mit über 1,1 Promille erwischt wird, gilt als absolut Fahruntüchtig, auch wenn sich keine Auffälligkeiten aus seinem Fahrverhalten ergeben. Hier drohen dann der Führerscheinentzug, eine Geldstrafe, eine Freiheitsstrafe und 7 Punkte in Flensburg.

Für Fahranfänger in der Probezeit und für Fahrer unter 21 Jahren gilt gar eine 0,0 Promille-Grenze.
Promille-Wert nur schwer abschätzbar

Wie hoch der Promille-Wert nach einem Glas Wein oder Bier zum Essen tatsächlich ist, lässt sich nur schwer abschätzen. Die Berechnungsmethoden sind zwar standardisiert, gravierende Abweichungen vom theoretischen Wert liefern aber die faktoren Körperbau, Wassergehalt des Gewebes, Aufnahme des Alkohols im Magen-Darm-Trakt und die Alkohol-Abbaugeschwindigkeit in der Leber. Die sicherste Entscheidung ist, lieber gar nichts zu trinken, bevor man sich ins Auto setzt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/fuehrerschein/alkohol-am-steuer-drogen-und-promille-grenzen-1462263.html

 

Unaufmerksamkeit: Bald Unfallursache Nummer 1

Tuesday, March 11th, 2008

© 20 Minuten online – 11.03.08; 20:22

Gadgets: Unfallursache Nummer 1
von Reza Rafi

Navis, Handys und MP3-Player: Die Ablenkung durch Gadgets ist vielerorts bereits Unfallursache Nummer eins. Experten fordern eine statistische Erfassung – und höhere Bussen..

crash recorder
Oftmals Unfallursache: Gadgets wie Handys oder GPS-Geräte lenken den Fahrer ab. (Bild: Nicolas Y. Aebi)
 

Die meisten Verkehrsunfälle im Baselbiet, fast 16 Prozent, sind auf «Ablenkung» zurückzuführen. In Zürich rangiert «momentane Unaufmerksamkeit» an zweiter Stelle der häufigsten Unfallursachen – Tendenz steigend.

Experten sind sich einig: Hinter dem Begriff versteckt sich oft das Bedienen elektronischer Geräte wie GPS-Navigationssysteme oder MP3-Player, aber auch das Schreiben von SMS während der Fahrt. «Durch solche Gadgets werden Autofahrer immer mehr abgelenkt», sagt Martin Läderach von der Versicherung Axa Winterthur. Die Suva bemängelt den Missstand, dass es über diese Unfallursachen keine einheitliche Statistik gibt.

Die Strassenopfervereinigung Roadcross fordert jetzt konkrete Massnahmen: «100 Franken Busse für das Telefonieren sind zu gering», sagt Präsident Roland Wiederkehr. Wer mit 0,8 Promille Alkohol im Blut unterwegs sei, sei ein vergleichbares Sicherheitsrisiko – entsprechend müsse die Höhe der Bussen angepasst werden. Wer mit 0,8 Promille erwischt wird, zahlt einige hundert bis mehrere Tausend Franken Busse.

Zudem müsse bei Unfällen standardmässig abgeklärt werden, ob der Lenker mit dem Handy beschäftigt war. Rückendeckung gibt der Verband Schweizer Fahrlehrer. Präsident Willi Wismer: «Happigere Strafen und mehr Kontrollen sind die einzige Lösung.»

Quelle: http://www.roadcross.ch/wp/?cat=104

 

Allergie am Steuer erhöht das Unfallrisiko ganz erheblich

Eine unbehandelte oder schlecht behandelte Allergie ist so gefährlich wie Sekundenschlaf oder Alkohol am Steuer. Erste Studien deuten darauf hin, dass das Unfallrisiko des Allergikers um ca. 30 Prozent gegenüber dem Nichtallergiker erhöht ist. Der Grund: Die mangelhafte oder fehlende Therapie der allergischen Symptome. Durch eine fachgerechte Therapie könnte dieses Unfallrisiko verringert werden.

Die höchsten Unfallzahlen, mit einer Steigerung von mehr als 10.000 Toten und Verletzten, werden im Mai registriert – in dem Monat mit der stärksten Pollenbelastung. Eine endgültige Aussage über die Zahl der allergiebedingten Unfälle ist allerdings erst nach Abschluss entsprechender wissenschaftlicher Studien möglich.

Aufklärung verhindert Unfälle
Die zuständige medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschen Ärzteschaft, die Deutsche Gesellschaft für Allergie und klinische Immunologie (DGAI), der deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) als Patientenorganisation und der Automobilclub von Deutschland (AvD) wollen deshalb in einer gemeinsamen Aufklärungskampagne dazu beitragen, die Therapie der Allergiker zu verbessern und damit die Zahl der Unfälle im Straßenverkehr zu vermindern. Das betonten die Präsidenten der Gesellschaften, Prof. Gerhard Schultze-Weminghaus (DGAI) und Wolfgang Fürst zu Ysenburg (AvD), in Frankfurt.
Hierzu zählen sowohl medizinische als auch technische Maßnahmen. Die Ärzte sollen zukünftig die Allergien gemäß der Leitlinien therapieren und unbehandelte Allergiker stärker als bisher in die Therapie einbeziehen. Die Therapie muss nicht nur die allergischen Symptome wirkungsvoll bekämpfen, sondern auch Nebenwirkungen so weit wie möglich vermeiden.

Allergiker riskieren Führerscheinentzug
Für den Verkehrsteilnehmer ist es besonders wichtig, dass er keine sedierenden Medikamente einnimmt. Sein Arzt oder Apotheker muss ihn über die sedierende Wirkung bestimmter Medikamente stärker als bisher aufklären. Das ist insbesondere im Rahmen der zunehmenden Selbstmedikation und bei der Wahl von Nachahmerprodukten (Generika) wichtig. Laut Prof. Ralph Mösges, Köln, wirkt z.B. eine Tablette Cetirizin wie ein Glas Bier. Der Allergiker am Steuer riskiert aber nicht nur einen Unfall. Wie der Vertrauensanwalt des AvD, Rechtsanwalt Jürgen Peitz berichtete, kann die Versicherung den Versicherungsnehmer bis zu 5000 Euro in Regress nehmen. Nach § 315c StGb kann der Führerschein vor Ort entzogen werden.
Technisch lässt sich die Allergenbelastung im Auto durch Pollen- und Aktivkohlefilter senken. Ihre Wirkung ist aber nur zeitlich begrenzt. Sie müssten in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Geplante Kampagnen
Die Pressekonferenz „Allergie am Steuer” ist der Auftakt zu einer Kampagne, in der eine Vielzahl weiterer Aktionen geplant sind:
Als erstes wird der AvD, wie Alfred Fuhr vom Institut für Verkehrssoziologie, herausstellte, seine Mitglieder in einem Gewinnspiel befragen, ob sie sich durch ihre Allergie beim Autofahren beeinträchtigt fühlen und, ob sie schon einmal während der Pollenflugzeit einen Unfall hatten.
Die DGAI wird über die medizinische Fachpresse die deutsche Ärzteschaft über die Risiken der Allergie im Straßenverkehr sensibilisieren und durch die Erstellung von Leitlinien bei der Therapiefreiheit unterstützen. Die Leitlinien der DGAI sind Evidenz-basiert und entsprechen internationalen Standards, z.B. denen der Weltgesundheitsorganisation.
Des weiteren sind Befragungen von Unfallopfern durch die Polizei und eine auf wissenschaftlicher Grundlage basierte Studie geplant. Hierdurch sollen eindeutige Aussagen über den Einfluss der Allergien auf die Unfallhäufigkeit bei unbehandelten, schlecht behandelten und richtig behandelten Patienten möglich werden.
Legt man die Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes Deutschland zugrunde, so könnten bei einer zehnprozentigen Reduktion der Verkehrsunfälle im Straßenverkehr etwa 700 Tote sowie ca. 40.000 Verletzte und über 200.000 Sachschäden vermieden werden.
Pressekonferenz: Allergie am Steuer, Frankfurt, Februar 2003, Veranstalter: AvD

Quelle: http://www.journalmed.de/aktuellview.php?id=433

 

VCÖ: Erhöhtes Unfallrisiko zu Ostern – im Vorjahr vier Verletzte pro Stunde! vom 26.04.2011

Ausgabe: 2011-066

Zu Ostern ist das Unfallrisiko auf Österreichs Straßen hoch. Der VCÖ weist darauf hin, dass im Vorjahr im Schnitt alle 15 Minuten ein Mensch bei einem Verkehrsunfall verletzt wurde. Dank der verstärkten Kontrollen der Exekutive ist in den vergangenen Jahren die Zahl der tödlichen Unfälle deutlich zurückgegangen.

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Heuer droht aber aufgrund des vorhergesagten Schönwetters und zahlreicher Motorradfahrer eine Zunahme der schweren Unfälle. Der VCÖ empfiehlt defensives und aufmerksames Fahren sowie falls möglich den Umstieg auf Öffentliche Verkehrsmittel.

Im Vorjahr kamen zwischen Karfreitag und Ostermontag drei Menschen bei Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen ums Leben, weitere 376 wurden verletzt. Die VCÖ-Analyse der Oster-Unfallbilanzen der vergangenen Jahre zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Die Zahl der schweren Unfälle zu Ostern nimmt kontinuierlich ab. Zu Ostern 2004 kamen auf den heimischen Straßen noch 17 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, in den vergangenen fünf Jahren waren es im Durchschnitt sechs.

VCÖ: Auftakt der Motorradsaison und schönes Wetter erhöhen Unfallrisiko

Für heuer ist aber aufgrund der späten Ostern mit einem erhöhtem Unfallrisiko zu rechnen. „Bei schönem Wetter kommt noch zusätzlicher Ausflugsverkehr dazu. Es sind zudem deutlich mehr Motorradfahrer unterwegs. Und das schöne Wetter verleitet zum Schnellfahren“, nennt VCÖ-Experte DI Martin Blum die Gründe, warum am kommenden Osterwochenende erhöhte Vorsicht geboten ist.

Der VCÖ weist darauf hin, dass zu hohes Tempo und Alkohol am Steuer die häufigsten Unfallursachen sind. Was kann getan werden um Verkehrsunfälle zu vermeiden? „Die verschärften Kontrollen der Exekutive sind eine wichtige Maßnahme, um Risikolenker rechtzeitig bevor sie Schaden anrichten, zu stoppen. Darüber hinaus wäre Tempolimit 80 auf Freilandstraßen eine wichtige Maßnahme, die das Unfallrisiko deutlich senken würde. Und natürlich kann auch durch das eigene Fahrverhalten die Sicherheit deutlich erhöht werden“, so VCÖ-Experte Blum..

Die VCÖ-Tipps:
Defensiv, rücksichtsvoll und aufmerksam fahren. Absolut nüchtern, also mit 0,0 Promille fahren. Während des Autofahrens NICHT telefonieren, ausreichend Pausen einlegen, gleiten statt hetzen. Wer die Möglichkeit hat, sollte mit Bus oder Bahn fahren: Im Pkw ist das Unfallrisiko 40 Mal höher als mit dem Zug und 12 Mal höher als mit dem Bus.

Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass es in den vergangenen drei Jahren zu Ostern in vier Bundesländern keinen tödlichen Unfall gab: In Wien, Vorarlberg, Kärnten und Burgenland. Die meisten Todesopfer waren in der Steiermark zu beklagen, nämlich sechs. Hoch war der Blutzoll auch in Oberösterreich (5 Verkehrstote), Niederösterreich (drei Verkehrstote) und in Tirol (2 Verkehrstote).

VCÖ: Hoher Blutzoll am Osterwochenende (Karfreitag bis Ostermontag) auf Österreichs Straßen

Quelle: http://www.vcoe.at/de/presse/aussendungen-archiv/details/items/2011-066

 


Sonntag, Nr. 4, 27. Januar 2008
Mehr Tote auf Schweizer Strassen
Die Zahl der Verkehrsopfer stieg 2007 um bis zu 18 Prozent

SEIT 2003 IST DIE ZAHL der Verkehrstoten auf Schweizer Strassen konstant gesunken. Für 2007 zeichnet sich jedoch eine Trendwende ab: Zahlen aus 18 der 26 Kantone, die dem «Sonntag» vorliegen, zeichnen ein erschreckendes Bild: Die Zahl der Verkehrstoten ist in diesen Kantonen um 18 Prozent von 166 im Jahr 2006 auf 197 im Jahr 2007 gestiegen.Besonders markant ist der Anstieg der Verkehrstoten in der Romandie und in der Zentralschweiz. Im Kanton Freiburg starben 2007 19 Menschen bei Verkehrsunfällen, 2006 waren es 11 gewesen. Im Kanton Neuenburg verdoppelte sich die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2007 von 6 auf 12. Und in Zug, Luzern, Obwalden, Nidwalden, Schwyz und Uri stieg die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr von insgesamt 37 auf 48.Diese Zahlen erstaunen: Verkehrsexperten hatten sich in den vergangenen Jahren über die sinkende Zahl von Verkehrstoten gefreut – und diesen Erfolg auch der 2005 eingeführten Promille-Grenze von 0,5 zugeschrieben. Wirkt diese Grenze nun nicht mehr? Dazu und zur Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2007 wollten sich das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation und die Beratungsstelle für Unfallverhütung nicht äussern. Sie wollen abwarten, bis alle Kantone ihre Unfallstatistiken vorgelegt haben.ROLAND WIEDERKEHR, Präsident der Strassenopferstiftung Roadcross, ist über die neusten Unfallzahlen besorgt: «Die Auswertung der Unfälle und Polizeikontrollen zeigt, dass wieder mehr Lenker, vor allem junge Männer, betrunken und zu schnell fahren», sagt er. Die Zahl der Fahrzeuglenker ohne Führerausweis steige, «bei einem Unfall fürchten sie die Konsequenzen und hauen ab», so Wiederkehr. Tatsächlich haben sich die Fahrerfluchten nach Unfällen etwa im Kanton Bern von 447 im Jahr 2000 auf 883 im Jahr 2007 verdoppelt. «Die Politik muss sich dieses Problems annehmen», sagt Wiederkehr und fordert: «Das Massnahmenpaket Via Sicura muss nun endlich umgesetzt werden.» Quelle: http://www.roadcross.ch/wp/?cat=104

UnfallmitWild.de wird zur Mobilen Webseite

25. Mai 2011 – Denn jetzt können Sie mit ihren Smartphone (egal, ob iPhone oder Android) einfach in richtig schöner Darstellung auf jede einzelne unserer Seiten zugreifen. Die Darstellung wird für Smartphones und ihre kleineren Displays optimiert, das Layout der Webseite wurde dementsprechend angepasst. Natürlich ist die Klassische Darstellung auch weiterhin mobile möglich.

Bundesprogramm Wiedervernetzung in der Warteschleife

 

DJV: Über 100 Konfliktstellen müssen schnell entschärft werden

 

(lifepr) Bonn, 25.05.2011, Die systematische Wiedervernetzung von Wildtierlebensräumen über bestehende Straßen hinweg scheint ins Stocken geraten zu sein: Das im Koalitionsvertrag von 2009 angekündigte Bundesprogramm Wiedervernetzung lässt weiter auf sich warten. In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat DJV-Präsident Jochen Borchert jetzt eine zügige Umsetzung der bereits seit Frühjahr 2010 vorliegenden fachlichen Grundlagen und Eckpunkte gefordert und den Bau von Querungshilfen an bestehenden Straßen als äußerst dringlich bezeichnet. “Seit zehn Jahren sind wir Jäger in Kooperation mit Behörden, wissenschaftlichen Institutionen und Verbänden Impulsgeber für eine wildtierfreundliche Raumplanung. Das Bundesprogramm Wiedervernetzung ist die notwendige und praktische Umsetzung dieser jahrelangen, umfangreichen Arbeit”, so Borchert.

 

Die Experten einer interministeriellen Arbeitsgruppe von Bundesumwelt- und Bundesverkehrsministerium haben – basierend auf langjähriger wissenschaftlicher Grundlagenarbeit – deutschlandweit über 100 Konfliktstellen ausgewiesen, die dringend mit Querungshilfen entschärft werden müssen. Das plötzliche Zögern des Bundesverkehrsministeriums im laufenden Abstimmungsprozess ist für den DJV nicht nachvollziehbar. “Egal ob Rothirsch, Luchs oder Otter – bei vielen Arten droht in absehbarer Zeit Inzucht und sogar lokales Aussterben, weil sie nicht mehr ausreichend wandern können. Biotopvernetzung ist eine der vordringlichsten Aufgaben für den Erhalt der Biologischen Vielfalt”, sagte Borchert. Eine Grünbrücke auf 1.000 Kilometer Straße sei deutlich zu wenig.

 

 

Foto: (c) Volvo.de

 

 

Bereits 2009 hat der DJV erreicht, dass über das Konjunkturpaket II erstmals Querungshilfen an bestehenden Straßen finanziert werden, deutschlandweit entstehen 18 Projekte bis Mitte 2011. Mit dem Projekt “Barrieren überwinden” hat der DJV 2009 wichtige Grundlagen für eine wildtierfreundliche Raumplanung geschaffen, die europaweit Beachtung finden. Derzeit ist der DJV Partner des Leuchtturmprojekts “Holsteiner Lebensraumkorridore”. Ziel ist es, die Effektivität einer bestehenden Grünbrücke durch Umfeldgestaltung zu erhöhen und sie in den regionalen Biotopverbund einzubinden – ein Modellprojekt mit Signalwirkung für ganz Deutschland.

Quelle: http://www.unfallmitwild.de/news/archiv/2011/

 

Quelle: http://www.roadcross.ch/wp/?cat=104

Quelle: http://www.unfallmitwild.de/news/archiv/2011/


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